Google+ Bilderwerk: Ein paar Gedanken zur Pentax 17

Freitag, 21. Juni 2024

Ein paar Gedanken zur Pentax 17

Diese Woche hat Pentax eine neue analoge Kamera vorgestellt, die Pentax 17.Es ist eine Sucherkamera im Halbformat, das heiß, dass die Bilder nur die Hälfte der Breite eines Bildes im Kleinbildformat haben. Die Breite eines Fotos beträgt 17 mm anstatt 35 mm. Das bedeutet auch, dass die Bilder im Hochformat aufgenommen werden. Pentax begründet seine Entscheidung für dieses Format damit, dass die Preise für Film heutzutage sehr hoch sind und man somit den Preis für ein Foto halbieren kann und der andere Grund sei, dass heute im Zeitalter der Smartphones, die heutige Generation gewohnt sei, Fotos und Videos im Hochformat zu aufzunehmen.

Abgesehen von dem Format, finde ich das Design der Kamera ganz ansprechend. Die Kamera ist mechanisch, bis auf Belichtungsmesser und die Steuerung der Belichtungszeiten und der Blende und vielleicht auch der Verschluss. Die Entfernung muss man per Hand einstellen über Symbole, was für Anfänger vielleicht die beste Möglichkeit ist, sich an so eine analoge Kamera zu gewöhnen und sicherlich ist es auch dem Versuch geschuldet, die Kosten für die Entwicklung und Produktion der ersten neuen analogen Kamera seit 20 Jahren niedrig zu halten.. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist die Kamera, eine Sucherkamera. Das Objektiv ist eine Festbrennweite und sie hat einen eingebauten Blitz.

Ich finde das Design ganz ansprechend, Ich persönlich hätte es bevorzugt, wenn die Kamera im Vollformat wäre und wenn ich auf die Einstellungen zur Belichtung,. vor allem der Blende, mehr Einfluss hätte, denn die Kamera arbeitet hauptsächlich im automatischen Modus und ich habe nur dann die Möglichkeit die Blendenöffnung zu beeinflussen, wenn man die Kamera auf "Bokeh" stellt. In diesem Modus ist die Blende offen bei f.3.5, ansonsten entscheidet die Elektronik darüber, was die beste Blende und Verschlusszeit ist. Auch dass nur die obere Platte und die untere Platte aus Metall ist und der Rest aus Plastik besteht, finde ich schade, aber wie gesagt, wenn man dass anders gemacht hätte, wäre die Kamera wahrscheinlich zu teuer geworden, wobei die Kamera nicht billig ist. Sie kostet aktuell EUIR 549,-- was ich doch sehr hoch empfinde, denn eine vergleichbare gebrauchte Kamera, bekomme ich deutlich günstiger.

Alles in allem finde ich es dennoch eine sehr schöne Entwicklung, dass es jetzt noch eine weitere Möglichkeit gibt seinen Weg in die analoge Fotografie zu beginnen und nicht nur auf gebrauchte Kameras oder sehr sehr teure Kameras, siehe Leica M6 oder M-P, zurück g reifen zu müssen,  um analog fotografieren zu können. Ich bin am überlegen, ob ich mir so eine Kamera zulegen soll, denn fast alle meine analogen Kameras, die ich besitze, habe ich  gebraucht gekauft und ich finde die analoge Fotografie immer noch sehr reizvoll, auch wenn ich in letzter Zeit fast nur noch digital gearbeitet habe. Wenn ich aber die Bilder in meinem Archiv anschaue, dann muss ich schon sagen, dass da einige Fotos dabei sind, die mir sehr gut gefallen und deren Look ich so mit digitalen Fotos nicht hinbekommen würde. Außerdem gefällt mir die Art, wie man mit ein analogen Kamera fotografiert sehr gut. Da man das Ergebnis nicht gleich sieht, habe ich ein bisschen Abstand, bis ich die Bilder von der Entwicklung zurück bekomme und dadurch habe ich das Gefühl, ich kann meine Fotos etwas objektiver betrachten, als wenn ich sie umgehend begutachten kann.

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