Google+ Bilderwerk: Juni 2009

Dienstag, 30. Juni 2009

Urzeitbaum


Baumspitze, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W

Spitze eines urzeitlichen Baums. Aufgenommen auf der Blumeninsel Mainau, wo auch sehr schöne impossante Bäume zu bewundern sind.

Nachtrag: Inzwischen weiß ich auch wie der Baum heißt, es handelt sich wohl um einen Schlangenbaum.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Galerieröffnung bei mygall

Seit heute habe ich eine Online-Galerie bei mygall. mygall ist eine recht neue Plattform um seine Kunstwerke, egal ob Zeichnungen Gemälde oder Fotografien über das Internet einem größeren Kreis von Kunstinteressierten zugänglich machen zu können. Das erste Bild, daß ich in meine Galerie eingestellt habe, ist das des Bodenseeschiffes, wie es in den Hafen von Konstanz einfährt. Ich werde sicherlich im Laufe der Zeit noch mehr Bilder in die Galerie aufnehmen. Ich habe jetzt erst mal ein Foto eingestellt, aber ich werde auch noch Aquarelle, Zeichnungen und Gemälde in die Galerie hochladen, wobei diese Kunstwerke dann auch im Original erworben werden können. Ich bin gespannt wie sich meine Galerie entwickelt und ich werde sicherlich ab und zu mal einen Beitrag dazu verfassen bzw. darauf aufmerksam machen, daß das eine oder andere Werk auch käuflich erworben werden kann.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich nicht einen Teil meiner Bilder über einer Stockagentur anbieten soll. Da ich aber hauptsächlich Landschaften fotografiere und dieses Sujet nicht sehr gefragt ist in diesen Agenturen, ist so eine Onlinegalerie sicherlich der bessere Weg. Ich glaube jetzt nicht, daß ich dort reich werde. Nein, mich würde es einfach nur freuen, wenn auch ein paar andere Menschen, die Motive, die mir gefallen auch ansprechend finden und dann eventuell dafür bereit sind, ein paar Euros dafür auszugeben um sich ihr Heim damit ein wenig zu verschönern.

Wer also gefallen an meinen Bildern gefunden hat, der findet es jetzt vielleicht in meiner Onlinegalerie bei mygall. Sollte es dort nicht angeboten werden, so darf man sich natürlich jederzeit an mich wenden. Ich werde dann entweder, daß gewünschte Bild in mygall einstellen oder wenn Sonderwünsche bestehen mich bemühen, diese zu erfüllen.

Michaela Werner

Sonntag, 21. Juni 2009

Polaroid


Polaroid image system, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W

Als ich letztens bei meinem Fotofachhändler um die Ecke war, habe ich dort mehrere Polariods entdeckt und ich konnte mich nicht zurück halten, mal nachzufragen, was sie denn kosten würden. Ich konnte letztendlich für EUR 60,-- eine der Kameras mit einem Film kaufen.

Gestern hatte ich also das erste Mal meine Neuerwerbung mit dabei und habe sie dann auch ausprobiert. Ja und was soll ich sagen, es macht unheimlich viel Spaß damit zu fotografieren. Die Bedienung der Kamera ist sehr sehr einfach und nach dem Auslösen ertönt das bekannte Geräusch, das ich schon oft gehört habe, aber noch nie selbst erleben durfte. Man hält danach das Foto in der Hand, das sich innerhalb einer Minute vor seinen Augen entwickelt. Es ist unheimlich faszinieren, wie das Foto langsam erscheint und sich langsam verändert. Die Farben sind auch etwas ganz besonderes, wie ich finde. Weit ab von dem klaren und fast etwas sterilen Fotos der heutigen Digitalkameras, hat das Polaroid Charakter und ein Eigenleben, wie es ein Digitalfoto nie haben wird. Ich finde, daß ein Polaroid lebt, was man auch sehen kann, wenn man alte Fotos anschaut, die mit einer dieser Kameras gemacht wurden. So wie ein Mensch verändert es sich im Laufe der Zeit und mit der Zeit, lösen sich teilweise die Farben auf und kehren vielleicht wieder in irgendeinen gearteten Urzustand zurück. So gesehen ist ein Polaroidfoto eine menschliches Aufnahmesystem, wobei es bezeichnent ist, daß die Existens gerade jetzt dieses System auf dem Spiel steht. Immerhin hat die Firma Polaroid die Fertigung der notwendigen Filme eingestellt und ich hoffe, daß das "Impossible Project" Erfolg hat und die Fertigung wieder aufnehmen kann.

Das folgenden zwei Fotos sind gestern mit der Polaroid aufgenommen worden:

Vor der Raststätte Kempthal (Schweiz)
Vor der Raststätte Kempthal (Schweiz), aufgenommen von Michaela-W

Kaffee und Kuchen
Kaffee und Kuchen, aufgenommen von Michaela-W

Sonntag, 14. Juni 2009

Klärbecken Birnau

Vor ein paar Wochen wurde in der Nähe der Birnauer Wallfahrtskirche ein Vorfluter gebaut. Letztens habe ich mich dazu entschlossen, dieses Bauwerk in schwarzweiß zu fotografieren. Immerhin ist es noch ganz neu und bietet einen schönen Kontrast zu der barocken Kirche am Bodensee.

Birnau Vorfluter an der Birnau

Vorfluter Vorfluter

Vorfluter mit Klärbecken Weg zur Birnau
Fotos aufgenommen und hochgeladen von Michaela-W

Bodenseeschiff


Einfahrendes Schiff, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W

Mittwoch, 10. Juni 2009

Mittelformat und Diafilm

Letzten Sonntag war es mal wieder so weit. Ich habe meine Mittelformatkamera, eine Mamiya 7II hervor geholt und habe sie während eines Ausfluges zum Arenenberg mit genommen. Ich habe die Kamera mit einem Diafilm, dem von mir bis jetzt bevorzugten Fuji Provia 100F,  geladen. Es ist fast ein Jahr her, daß ich das letzte Mal im Mittelformat einen Diafilm belichtet habe. Heute merke ich erst, daß das ein Fehler war. Es ist einfach Atem beraubend, wenn man die Dias vor sich hat. Die Leuchtkraft der Farben, die Schärfe des Bildes und natürlich auch die Größe. Beim Format 6x7 kann man die Motive schon recht gut erkennen, auch ohne Lupe und Vergrößerungsglas. Immerhin hat man früher, als das Mittelformat verbreiteter war, hauptsächlich Kontaktabzüge gemacht ohne sie nochmals zu vergrößern (natürlich vom Negativ). Es ist fast wie eine Droge, wenn man die Dias sieht. Ich bin zwar schon jedes mal beeindruckt, wenn ich Negative im Mittelformat sehe, aber das ist kein Vergleich zu den Dias. Ich werde also in Zukunft öfters Dias im Format 6x7 schiessen, zumindestens wenn ich Landschaftsaufnahmen mache. Immerhin scheint die Mamiya 7 und ihre Objektive eine der besten Kameras zu sein, die es auf dem Markt gibt, zumindestens ist Ken Rockwell dieser Ansicht und ich kann das nur bestätigen. Die Mamiya 7II ist von der Größe her für eine Mittelformatkamera gerade noch auf Reisen oder auf einem Ausflug handhabbar und ungefähr so groß und schwer wie eine Profi DSL mit großem Griff. Ich hatte am Sonntag das 50mm Weitwinkel, das 80mm Normalobjektiv und das 150mm Teleobjektiv dabei. Leider habe ich das 43mm Weitwinkel nicht, aber das 50er ist auch sehr gut und für meine Verhältnisse weitwinklig genug. 

Für morgen ist ein Ausflug zum Schloß Neuschwanstein geplant und natürlich werde ich die Mamiy 7II mitnehmen. 

Ein paar der Bilder vom Sonntag sind über diesen Link bei Flickr zu erreichen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Wahl

Am Sonntag war Europawahl und ich habe dabei die Gelegenheit genutzt ein paar Schilder, die als Wegweiser zu den Wahllokalen dienten, zu fotografieren. Ich hatte also meine Messsucherkamera, eine Voitgländer Bessar R3A mit dabei. Als Film hatte ich einen Schwarzweißfilm, einen Agfa APX 100 in der Kamera.

Ich bin dann noch am Sonntagabend dazu gekommen den Film zu entwickeln und gestern Abend einzuscannen.

Wahllokal
Wahllokal
ursprünglich hochgeladen von Michaela-W


Wahllokal
Wahllokal
ursprünglich hochgeladen von Michaela-W

Mittwoch, 3. Juni 2009

Barbara Klemm


Barbara Klemm, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W

Letzte Woche lief eine Dokumentation auf arte über Barbara Klemm mit dem Titel "Schwarzweiß ist Farbe genug". Frau Klemm ist Fotoreporterin und Künstlerin. Sie hat lange Zeit als Fotografin für die Frankfurter Allgemeine gearbeitet und ist über 45 Jahre auf Bilderjagd gegangen. Sie hat in dieser Zeit über eine Million Fotos gemacht und sie arbeitet bis heute in Schwarzweiß und analog. Ihre Leica und Ihre Canon sind ständige Begleiter, auch heute noch, nachdem sie vor kurzem pensioniert wurde. Sie arbeitet jetzt als freie Fotografin. Der Macher des Berichtes hat sie eine Woche lang mit der Kamera begleitet, auf einer Reise nach Lettland und beim Treffen von Freunden und während der Arbeit.

Leider habe ich zu dem Sendetermin, dem 30.06.2009 den Beitrag verpaßt, aber zum Glück bietet arte ja die Möglichkeit an, manche Sendungen noch bis zu 7 Tage nach der Sendung als Streamingvideo anzuschauen. Der Bericht hat mir sehr gut gefallen, auch die Fotos die von Frau Klemm gezeigt wurden. Bis zu dem Bericht war mir der Name Barbara Klemm nicht geläufig, aber da es sich um eine Reportage über eine Fotografin handelte, war mein Interesse schnell geweckt, zumal sie auch noch in schwarzweiß Fotografiert. Ich mag schwarzweißfotos sehr. Ich kann nicht sagen woran das liegt, aber irgendwie hinterlassen sie auf mich einen tieferen Eindruck, als die meisten Farbfotos. Was mir in der Sendung besonders auffiel, war die Tatsache, das Frau Klemm auf allen Objektiven, die man während der Sendung sehen konnte, einen Rotfilter drauf hatte.

Leider ist die Reportage nicht mehr über arte+7 erreichbar. Wer den Filmbeitrag also verpasst hat, kann nur hoffen, daß er irgendwann mal wiederholt wird.