Google+ Bilderwerk: Mittelformat und Diafilm

Mittwoch, 10. Juni 2009

Mittelformat und Diafilm

Letzten Sonntag war es mal wieder so weit. Ich habe meine Mittelformatkamera, eine Mamiya 7II hervor geholt und habe sie während eines Ausfluges zum Arenenberg mit genommen. Ich habe die Kamera mit einem Diafilm, dem von mir bis jetzt bevorzugten Fuji Provia 100F,  geladen. Es ist fast ein Jahr her, daß ich das letzte Mal im Mittelformat einen Diafilm belichtet habe. Heute merke ich erst, daß das ein Fehler war. Es ist einfach Atem beraubend, wenn man die Dias vor sich hat. Die Leuchtkraft der Farben, die Schärfe des Bildes und natürlich auch die Größe. Beim Format 6x7 kann man die Motive schon recht gut erkennen, auch ohne Lupe und Vergrößerungsglas. Immerhin hat man früher, als das Mittelformat verbreiteter war, hauptsächlich Kontaktabzüge gemacht ohne sie nochmals zu vergrößern (natürlich vom Negativ). Es ist fast wie eine Droge, wenn man die Dias sieht. Ich bin zwar schon jedes mal beeindruckt, wenn ich Negative im Mittelformat sehe, aber das ist kein Vergleich zu den Dias. Ich werde also in Zukunft öfters Dias im Format 6x7 schiessen, zumindestens wenn ich Landschaftsaufnahmen mache. Immerhin scheint die Mamiya 7 und ihre Objektive eine der besten Kameras zu sein, die es auf dem Markt gibt, zumindestens ist Ken Rockwell dieser Ansicht und ich kann das nur bestätigen. Die Mamiya 7II ist von der Größe her für eine Mittelformatkamera gerade noch auf Reisen oder auf einem Ausflug handhabbar und ungefähr so groß und schwer wie eine Profi DSL mit großem Griff. Ich hatte am Sonntag das 50mm Weitwinkel, das 80mm Normalobjektiv und das 150mm Teleobjektiv dabei. Leider habe ich das 43mm Weitwinkel nicht, aber das 50er ist auch sehr gut und für meine Verhältnisse weitwinklig genug. 

Für morgen ist ein Ausflug zum Schloß Neuschwanstein geplant und natürlich werde ich die Mamiy 7II mitnehmen. 

Ein paar der Bilder vom Sonntag sind über diesen Link bei Flickr zu erreichen.

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