Google+ Bilderwerk: Oktober 2007

Sonntag, 28. Oktober 2007

Porträt mit Kohle


Sketch of Karin with charoal, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W


Sonntagnachmittag und es ist einfach nur öde. Zum Glück kann ich zeichnen und habe Lust mal wieder ein Porträt von einer guten Freundin anzufertigen. Ich versuche es diesmal mit Kohle, bzw. einem Kohlestift von Koh-I-Noor. Als Papier wähle ich das Kraftpapier N°4 von Gerstäcker im Format DIN A3. Es ist nicht der erste Versuch auf dem Kraftpapier zu zeichnen und auch diesmal merke ich, daß das Papier nicht dazu geeignet ist, daß man darauf groß radiert. Aber irgendwie gefällt mir das Papier, das liegt wohl auch an der Farbe. Ich finde, daß man die gezeichnete Person erkennen kann, auch wenn es bei weitem noch nicht perfekt ist, aber ich übe ja noch und mit der Zeit, werden die Porträts auch besser.

Samstag, 27. Oktober 2007

Pavillon (Aquarell)


Pavillon (Aquarell), ursprünglich hochgeladen von Michaela-W


Vor ein paar Tagen habe ich dieses Motiv fotografiert. Es war ein sonniger Tag im Herbst. Bei dem Aquarell habe ich zuerst die Stämme der Bäume und den Pavillon mit Maskierflüssigkeit abgedeckt und dann das Grünzeug und den Himmel gemalt. Danach, habe ich die Maskierflüssigkeit entfernt und die bis dahin abgedeckten Objekte gemalt. Entstanden ist das Bild am 25.10.2007 zwischen 20.00 Uhr und 23.30 Uhr. Das Bild ist auf Aquarellpapier von Gerstäcker mit 225 g/qm gemalt. Ich finde, es ist mir ganz gut gelungen, nur die Trauerweide gefällt mir nicht so gut, die hätte ich besser und detaillierter ausarbeiten sollen.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Pavillon


Pavillon, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W

Letzte Woche hatte ich bei Gerstäcker wasserlösliche Graphitstifte von Lyra bestellt. Die mußte ich heute dann mal ausprobieren und was eignet sich da nicht am Besten als ein einfaches Landschaftsbild. Also ran an den Computer, ein Bild ausgesucht und ausgedruckt.

Während des Zeichnens merke ich, daß der Zeichenstift, auch wenn er die Härte HB besitzt sehr schnell stumpf wird und oft nachgespitzt werden muß. Die Zeichnung geht ziemlich gut von der Hand und nachdem ich damit soweit fertig bin, merke ich, daß gut ein viertel des Stiftes verbraucht ist. Jetzt hole ich mir noch schnell einen Pinsel, ein Glas Wasser und jetzt kommt der malerische Teil. Ich löse an manchen Stellen den Graphitsift an und vermale die Sache vorsichtig.

Für den ersten Versuch mit so einem wasserlöslichen Stift, bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Das Bild hat eine schöne Tiefe und Struktur, die ich rein zeichnerisch so nicht hinbekommen hätte. Ich weiß ja zum Glück von den Aquarellstiften, daß man nicht alles vermalen darf, da es sonst den zeichnerischen Charakter verliert. Ich glaube mir ist diesmal eine ausgewogene Vorgehensweise beim Malen gelungen. Nur sollte ich beim nächsten Mal, kein Zeichenpapier benutzen, sonder doch eher Aquarellpapier.

Dienstag, 16. Oktober 2007

Wichtel mit Katze


Wichtel mit Katze, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W


Eine kleine Skizze, die ich heute so zwischendurch gemacht habe. Die Wichtelfigur habe ich im Kaufland erstanden und die Katze ist unverkennbar von Rosin Wachtmeister, die ich als Porzellanfigur besitze (von Goebel). Vielleicht mache ich aus dem Motiv noch ein kleines Bild, ich weiß nur noch nicht in welcher Technik ich es tun soll.

Montag, 15. Oktober 2007

Paar auf Bank


Paar auf Bank, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W


Letzte Woche habe ich nicht viel gemacht. Ich habe zwei Zeichnungen angefertigt, einmal eine Krähe und einmal eine Skizze des oben gezeigten Bildes. Die Vorlage zu dem Bild habe ich vor ein paar Jahren in Meran geknipst. Irgendwie hat mir die Szene gefallen und mir schebt schon lange vor, das Bild irgendwie künstlerisch umzusetzen. Gestern wollte ich es eigentlich erst mit Ölpastellkreiden malen, aber da ich kein passendes Zeichenmedium fand, habe ich mich für die einfachste
Variante entschieden und das Bild mit Farbstiften auf einem DIN A4 Zeichenpapier gezeichnet. Ich habe ungefähr drei Stunden dafür benötigt und habe später immer noch ein paar Striche hier und dort gemacht, während ich mit einer Freundin telefonierte.

Montag, 8. Oktober 2007

Neues Ölbild

Ich habe mit dem Bild des Kailash angefangen. Nach der Vorzeichnung, habe ich eine Untermalung mit Acrylfarbe angelegt und danach habe ich mit Ölfarben versucht das Motiv auszuarbeiten. Bis jetzt sieht es nicht schlecht aus. Es sind nur noch zwei Stellen, die ich ein klein wenig überarbeiten möchte und sobald das Bild halbwegs getrocknet ist, werde ich das Ergebnis zeigen. Ich habe dazu das sonnige Wetter oder besser gesagt die idealen Lichtverhähltnisse am Samstagnachmittag genutzt.

Ich habe am Samstag mal wieder gemerkt, warum ich kein Fan der Ölmalerei bin. Es ist nicht der Geruch der Lösungsmittel und des Terpentins. Nein, es ist die recht aufwendige Art, die ganzen Sachen wieder sauber zu bekommen und wehe, man hatte keine alten Sachen an und hat sich ein wenig mit Farbe beschmiert. Da kann man sofort mit Waschbenzin und Gallseife versuchen die Farbe auszuwaschen. Na ja, ich male ja nicht so oft mit Öl. Aber die Farben haben schon ihren Reiz, muß ich zugeben. Das Beste wäre tatsächlich, wenn ich ein eigenes Atelier hätte, aber leider muß ich noch auf meinem Esszimmertisch malen und jedesmal die ganzen Utensilien wieder aufräumen. Aber das müßte ich im Atelier ja auch, denn ich male ja auch mit Aquarellfarben und mit Pastellkreide und mit Acrylfarben und jedes Medium hat seinen eigenen Reiz. Vielleicht male ich demnächst mal wieder ein Bild mit Acrylfarben, wobei man dabei noch mehr aufpassen muß, daß man sich nicht vollmalt. Denn diese Farben trocknen unheimlich schnell und sind sie erst mal trocken, bringt man die Farbe so gut wie nicht mehr runter.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

3. Oktober


Herbstabend in Friedrichshafen, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W

Na ja, es geht sicher noch besser, das Motiv umzusetzen. Aber vielleicht gelingt es beim nächsten Mal besser.

Aquarell auf Aquarellpapier im Format 20 x 30 cm.



Heute am Feiertag habe ich die Gelegenheit genutzt und habe heute morgen angefangen, daß große Ölbild weiter zu malen. Ich habe mal etwas Ölfarbe aufgetrage, ganz dünn mit viel Terpentin, eben als Untermalung. Ich hatte zwar gestern Abend schon begonnen, daß Bild mit Acrylfarbe zu untermalen, aber ich wollte einfach mal testen wie das so geht. Es ist jetzt mal die grobe Form angelegt, aber es fehlt noch viel daran. Vor allem brauche ich noch Coelinblau für den Himmel.

Nach dem Ölbild habe ich dann noch das Aquarell gemalt. Ich hatte schon vor zwei Tagen eine kleine Bleistiftstudie dazu angelegt und da es nicht viele Einzelheiten zu bieten hat, dachte ich mir, daß das eine Gute Idee wäre mal so schnell vor dem Mittagessen noch was zu malen. Die letzten Pinselstriche habe ich dann nach dem Mittagessen gemacht und ich finde, es ist ganz gut geworden. Sicherlich geht es noch besser, aber mir gefällt es soweit ganz gut. Ich habe dann auch gleich noch ein Passepartout raus geholt und es auch in einen Rahmen verpackt.

Montag, 1. Oktober 2007

Ausstellung - Edelgard Brecht

Letzte Woche habe ich durch Zufall einen Bericht in unserem regionalen Kabelsender "Euro3" über eine Ausstellung von Edelgard Brecht gesehen. Die Ausstellung findet gerade im Neuen Schloß in Meersburg statt (08.09.2007 bis 31.10.2007) und da ich zwei Bilder von Frau Brecht kenne, die mir sehr gut gefallen, habe ich mir gedacht, daß das eine schöne Gelegenheit ist, mehr von der Künstlerin kennen zu lernen. In dem Bericht über die Ausstellung wurde auch noch die Adresse der Homepage der Künstlerin genannt und natürlich bin ich gleich mal dorthin gesurft um mir ein paar Bilder von ihr anzuschauen.


Ausstellung - Edelgard Brecht, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W
Frau Brecht besucht zusammen mit ihrem Mann die Ausstellung.


Gestern am Sonntag habe ich also die Gelegenheit genutzt und bin nach Meersburg gefahren und habe mir die Ausstellung angeschaut. Die Bilder von Frau Brecht sind meiner Meinung nach sehr schön anzuschauen. Vor allem auch die technische Fertigkeit der Künstlerin ist sehenswert. Frau Brecht kommt von der Miniaturmalerei und so ist es nicht verwundelich, daß sie es schafft auf kleinsten Raum Kunstwerke zu schaffen, die Ihresgleichen suchen. Vor allem die farbliche Zusammensetzung der Bilder ist bemerkenswert und löst beim Betrachter die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Die meisten Werke sind entweder abstrakt oder oder nicht gegenständlich, dafür teilweise wieder unterbrochen von sehr realistischen Bildern auf kleinstem Raum. Das größte ihrer Bilder hat eine Größe von 74 x 74 cm und ist sicherlich eines der Impossantesten Werke der Ausstellung und heißt "Die Undendlichkeit des Kreises".

Die Unendlichkeit des Kreises
Die Unendlichkeit des Kreises, ursprünglich hochgeladen von Michaela-W

Wer mehr von der Künstlerin sehen möchte, kann dies über die Homepage der Künstlerin tun http://ebrecht-art.de/

Wie der Zufall so spielt, habe ich noch das Glück gehabt, die Künstlerin persönlich kennen zu lernen. Sie hat, zusammen mit ihrem Mann, die Ausstellung besucht und ich hatte noch die Möglichkeit, ein paar Worte mit ihr zu wechseln. Ich finde, daß Frau Brecht eine sehr sympathische lebensfrohe Frau ist, mit der man sich gerne unterhalten kann.

Alles in allem, würde ich sagen, eine Ausstellung, die es Wert ist, besucht zu werden. Der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen kann, ist der, daß es zur Ausstellung keinen Ausstellungskatalog gibt. Aber wem eines der Bilder gefällt und es noch keinen roten Punkt hat, kann dies auch käuflich erwerben. Sollte eines der bereits verkauften Bildern einem so gefallen, daß man es unbedingt haben möchte, so kann man anscheinend bei der Künstlerin ein Bild in Auftrag geben, mit dem Wunsch es auf ähnliche Weise malen zu lassen, wie das bereits vergebene Bild. Diese Aussage habe ich aus dem Mund der Künstlerin gehört.